Hexabromcycoldodecan (HBCD) in Styropor (Flammschutzmittel)

Analyse: organische Kontaminanten

Test zum Nachweis von Hexabromcycoldodecan (HBCD) in Styropor (Flammschutzmittel)

Die Verbindung gehört zu den bromierten Flammschutzmitteln. Das Hexabromcyclododecan (HBCD) verlangsamt die Entzündung und verzögert somit die Verbrennung.  Die Substanz wurde oftmals für aufgeschäumtes Polystyrol eingesetzt. Seit 2013 ist es als persistenter, schwer abbaubarer organischer Schadstoff eingestuft. HBCD hat vier umweltgefährliche Eigenschaften: es ist giftig, hat eine langsame Abbaugeschwindigkeit, reichert sich in Lebewesen an und es hat ein "Ferntransportpotenzial", was bedeutet, dass es über weite Strecken transportiert wird und heute schon in der Arktis nachweisbar ist.

Wurde HBCD als Flammschutzmittel eingesetzt, entstehen keine größeren Risiken solange der Wirkstoff im Objekt verbleibt. Die Entsorgung muss allerdings ab einer Konzentration von 1000 mg/kg gesondert erfolgen. 1000 mg/kg entsprechen 0,1%. Die üblichen Einsatzmengen liegen je nach Werkstoff zwischen 0,7% - 1,5% also deutlich über dem Grenzwert. Gemäß POP-Verordnung ((EG) Nr. 850/2004) müssen die enthaltenen persistenten organischen Schadstoffe unumkehrbar umgewandelt oder zerstört werden. Die Zerstörung erfolgt üblicherweise durch Verbrennung in dafür zugelassenen Anlagen. 

Die nächsten Schritte:

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Analyse organische Kontaminanten
Probenmenge 30 g
Labor PiCA GmbH
Methode LA-GC-008.01

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