Entsorgung von Dachpappe – Renovierung von Dächern

Aktualisiert am: 15. Mai 2019

Dachpappe – eine umweltgefährdende Altlast?

Das Material von Dachpappe hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt. Während früher der Begriff Teerpappe signalisierte, dass es sich hier um ein Produkt mit hohen Gehalten an Polyaromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK) handelt, wird heute in der Hauptsache Bitumen verwendet. PAK sind stark krebserregend. Teer wird aus Steinkohle und Braunkohle gewonnen. Bitumen hingegen bezeichnet ein Erdölprodukt, welches bei der schonend Fraktionierung entsteht. Bitumen ist daher frei  (<1%) von PAK und gilt nicht als Gefahrstoff.

Asbest und KMF-Mineralfasern wurde zu Platten verarbeitet und in Dämmmaterialien verwendet. Wegen ihrer Lungengängigkeit sind insbesondere Asbestfasern stark kanzerogen (krebserregend). 

Um nun Teerpappe, Dachpappe oder Bitumen fachgerecht zu entsorgen, muss das Material hinsichtlich seines Gefahrenpotentials für die Umwelt eingeordnet werden. Hierzu dienen Laboranalysen auf Asbest und KMF-Faser sowie auf PAK. Die Entsorger fordern vom Dachdecker oder dem Hauseigentümer, dass ein derartiger Analysenbericht dem zu entsorgenden Material beigefügt wird.

my-lab bietet die dafür notwendigen Analysen an zu einem attraktiven Preis. 


Entsorgungspaket Dachpappe und Baumaterialien (Asbest und PAK)

PMA01

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Die Probenahme muss dabei detailliert dokumentiert werden. Wir stellen hierzu die Vorlage für ein Probenahmeprotokoll bereit. Ergänzt werden sollte das ausgefüllte Protokoll durch Fotos vom Ort der Probenahme (Bauschutt, Dach, etc.).

Informationen geben wir gerne auch persönlich. Telefon: 030-5659081500 oder mail@my-lab.com 


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