Neues aus den Laboratorien

Aktualisiert am: 19. März 2019

Unser Netzwerk Treffen in Berlin

Am 12.3.2019 hatte my-lab seine Netzwerkpartner nach Berlin eingeladen zum gegenseitigen Austausch.

my-lab Partnerlabor Indikator Logo

Indikator, unser Spezialist für die Analytik von Schwermetallen, besitzt nun ein GMP-Zertifikat und damit die Zulassung zur Untersuchung von Humanarzneimitteln, also Arzneimitteln, die für den Menschen bestimmt sind. Insbesondere Phytopharmaka sind hier im Fokus. Je nach Herkunft und Art können sie Schwermetalle aus dem Boden und dem Wasser aufnehmen und anreichern. Ebenso werden Produkte der TCM (Traditionelle Chinesische Medizin) regelmäßig auf Schwermetalle geprüft.

Als Besonderheit ist hervorzuheben, dass Indikator mittels AOX und EOX die Summe aller chlororganischen Substanzen in komplexen Matrizes wie beispielsweise Kosmetika und Textilien analysieren kann.

aokin logo

aokin, unser Labor für die Untersuchung auf Schimmelpilzgiften, ist sehr aktiv im Bereich der Kit-Entwicklung. Außerdem bietet aokin Referenzmaterialien für die Eigenkontrolle und Ringversuchsmaterial an.

Die Assays und Kits von aokin decken folgende Substanzen ab:

• Aflatoxin
• Aflatoxin M1
• Deoxynivalenol
• Fumonisin
• Ochratoxin
• T2/HT2
• Zearalenone
• Coffein
• THC

Als eines der wenigen Labore in Deutschland offeriert aokin auch die Analyse von Ricin an für Dünger mit Castorbohnen.

my-lab Partnerlabor mas Logo

mas fokussiert sich weiterhin auf die Dioxinanalytik inklusive der PCBs (polychlorierte Biphenyle). Dieses Feld der Chlororganik wird zunehmend auf die bromierten Analoga ausgeweitet. Die mas ist eines der wenigen Laboratorien, das in der Lage ist auch die bromierten Verbindungen zu analysieren.

Zudem befasst sich mas seit 2018 mit der Analytik von MOSH/MOAH. mas besitzt einige sehr wichtige Zulassungen. Es ist ein vom BNN anerkanntes Labor für die Untersuchung von BIO-Produkten. Es besitzt ebenfalls die QS-Zulassung für die Untersuchung von Futtermitteln.

my-lab Partnerlabor Pica Logo

PICA stellte seine Neuerungen aus der Rückstandsanalytik, der spektroskopischen Abteilung sowie der Materialanalyse vor. Die Rückstandsanalytik bei PICA fokussiert sich auf komplexe Pflanzenmaterialien. Gleichzeitig konnte das Spektrum der Screeninganalyse auf mehr als 700 Einzelverbindungen erweitert werden. Mittels neuer Probenaufreiniungsverfahren ist es PICA gelungen, die Analysenzeit im Vergleich zu herkömmlichen Methoden deutlich zu reduzieren.

Mit den neuen spektroskopischen und mikroskopischen Instrumenten setzt PICA auf bildgebende Techniken zur Charakterisierung von Materialien wie Folien, Kunststoffen oder Textilien. Der Bereich der Kontaminantenanalytik wird kontinuierlich erweitert. Neue Methoden erlauben die Untersuchung auf Amine, Aldehyde und ein weites Spektrum allergener Duftstoffe.


Als Gast war die GfL (Gesellschaft für Lebensmittel-Forschung mbH) geladen und wurde durch den Eigentümer, Herrn Mirco Hofsommer vertreten. Das Kerngeschäft der GfL ist die Untersuchung von Fruchtsäften und Rohstoffen für die Fruchtsaftherstellung. Die GfL blickt zurück auf eine nunmehr 35 jährige Erfahrung auf diesem Gebiet und konnte diese Kompetenz durch eine nachhaltige Personalpolitik bewahren. Das Labor ist heute eines der führenden Institute, wenn es darum geht, die Qualität von Fruchtsäften und Rohstoffen zu prüfen und Verfälschungen nachzuweisen. Zudem widmet sich die GfL im Rahmen eines EU-Projekt dem Problem, BIO-Ware von Nicht BIO-Ware zu unterscheiden.