Schadstoffe im Alltag

my-lab Schadstoff Blog

Alle Infos zu Schadstoffen im Alltag Alle Infos zu Schadstoffen im Alltag

Im my-lab Schadstoff Blog tragen wir in den Beiträgen Informationen zu jenen Schadstoffen zusammen, die uns (unbewusst) im Alltag begegnen. Meist geschieht dies über Produktionsrückstände.

In den folgenden Bereichen können Schadstoffe auftauchen.

Haus, Wohnung und Garten Haus, Wohnung und Garten

Eine der häufigsten Fragen ist die nach der Gefahr durch Chemikalien in Holz, Textilien, Farben, Fußböden und Teppichen. Diese können aus den Materialien ausgasen und unsere Atemluft verunreinigen. Textilien, die mit unserer Haut in Kontakt kommen, können allergische Reaktionen hervorrufen. Für den Gärtner sind die von Ihm gezogenen Möhren, Kohlrabi und Salate hochwertige Lebensmittel. Aber auch hier können beispielsweise Schwermetalle im Boden, Einträge von Pestiziden ins Brunnenwasser oder Abgase von der nahe gelegenen Hauptstraße das Bild trüben.

Lebensmittel Lebensmittel

Lebensmittel sind eigentlich die häufigst analysierten Produkte. Dennoch zeigen Presseberichte über Dioxine in Eiern, genveränderte Getreide, Umweltchemikalien in Tee, dass die Lebensmittelüberwachung entweder Lücken besitzt, oder aber den Qualitätsanforderungen des Verbrauchers im einzelnen nicht immer gerecht wird. my-lab bietet daher Analysen zur Prüfung von Lebensmitteln an, die für bestimmte Fragestellungen und Verdachtsfälle sinnvoll sein können.

Kinder, Babys und Familie Kinder, Babys und Familie

Natürlich wollen wir das Risiko von Chemikalien, Keimen u.a. Emissionen für unsere Kinder, insbesondere unsere Babies, zunächst einmal kennen und ggf. minimieren. Dabei sollten einige Risiken akzeptiert werden mit Blick auf die Entwicklung des Immunsystems, andere hingegen ausgeschlossen werden. my-lab versucht hier, Analysenpakete anzubieten, die auf diese Produkte und Materialien zugeschnitten sind.

Freizeit - Sport, Hobbys, Heimtiere Freizeit (Sport, Hobbys, Haustiere)

Eigentlich nutzen wir unsere Freizeit zu Regeneration und zum Aufbau neuer Energien. Dennoch treten auch in diesem Bereich Risiken auf, mit denen wir nicht rechnen. So galten viele Jahre die mit Silberpartikeln imprägniert Sport -und Freizeittextilien als Hightech-Produkte. Heute kennen wir deren Risiko für unsere Gesundheit. Heimwerker wissen meist nicht, welche Chemikalien in den von Ihnen verwendeten Klebern und Farben stecken. my-lab bietet für diese Bereiche des täglichen Lebens Beratung und Analysenpakete an, die in erster Linie unsere Kenntnis über die Stoffe verbessern helfen.

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Hier finden Sie alle Blogbeiträge, in denen wir uns mit einzelnen Schadstoffen beschäftigen.

Fipronil – Gift in Eiern

zumal das BfR (Bundesministerium für Risikobewertung) die in 2017 gefundenen Gehalte in Eiern und Hühnerfleisch für Kinder als potentiell gesundheitsschädlich einordnet. Aktuell (Stand 10.Juni 2018) wurden wieder Rückstände von Fipronil in Eiern nachgewiesen. Laut Behörden gehen von den gefundenen Konzentrationen keine Gesundheitsgefahren aus, aber sie liegen über dem von der EU festgelegten Grenzwert und die Eier wurden aus dem Verkehr gezogen. Fipronil ist ein Kontaktgift aus der Familie der Phenylpyrazole. Es ist ein Insektizid und wird gegen Ektoparasiten wie Flöhe, Läuse, Zecken, aber auch gegen Ameisen und Kakerlaken eingesetzt. Zudem findet es breite Anwendung als Beizmittel für Saatgut.

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Chlorat und Perchlorat: Vorkommen, Hintergründe, Analytik

In der Vergangenheit wurde Chlorat als Pflanzenschutzmittel zur Unkrautbekämpfung eingesetzt. Seit 2008 ist der Einsatz in der EU verboten. Heutzutage geht man davon aus, dass die Chlorat-Rückstände in Lebensmitteln auch aus gechlortem Trinkwasser oder chlorhaltigen Desinfektionsmittel im Verarbeitungsprozess stammen können.Aus toxikologischer Sicht ist Chlorat problematisch, weil es die Aufnahme von Jod im Körper verschlechtert.Woher kommt das Perchlorat?Perchlorate wurden – anders als die Chlorate – in der EU nie als Pflanzenschutzmittel- oder Biozidwirkstoff genehmigt. Im Regelfall haben Perchlorat-Vorkommen anthropogene Ursachen.  Perchlorate können, wie Chlorate, aus gechlortem Wasser stammen. Es gibt aber auch Länder (z.B.

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MOSH MOAH – Informationen zu Vorkommen und Analytik

Immer wieder werden Rückstände von MOSH und MOAH in Lebensmitteln, Kosmetika und Verpackungen nachgewiesen. Die Schlagzeilen dazu reißen nicht ab. Wie kommt es, dass man dieses Problem nicht in den Griff zu bekommen scheint?Einer der wichtigsten Eintragswege in die Lebensmittel sind die Verpackungen aus Altpapier. Grund für die Mineralölrückstände im Altpapier sind die Druckfarben, die bei Zeitungen verwendet werden und diese Verbindungen enthalten. Jetzt ist es der Umwelt zuliebe sicherlich eine gute Idee Recycling-Materialien zu verwenden, aber wenn diese mit gefährlichen Rückständen belastet sind, sind sie als Lebensmittel Verpackung nicht geeignet.Die Rückstände können außerdem auch aus den Schmierölen, die in der Produktion werden stammen.

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Migration von Photoinitiatoren in Lebensmitteln

Photoinitiatoren sind Chemikalien, die bei Bestrahlung mit Licht oder UV flüssige Farben oder Lacke aushärten. Lebensmittelverpackungen aus Kunststoff sind häufig mit derartigen Farben bedruckt.
Aus chemischer Sicht handelt es sich dabei um eine Polymerisation. Die flüssige Farbe enthält kleine Moleküle, die sogenannten Monomere. Während des Aushärtens verbinden sich die Monomere zu einem großen netzartig verzweigten Molekül. Dieses ist dann nicht mehr flüssig sondern fest. Für diesen Vorgang werden die Photoinitiatoren von Licht oder von UV angeregt. Sie bilden Radikale, welche dann die Kettenreaktion in Gang bringen; deshalb auch Initiator. Ganz konkret handelt es sich um radikalische Photoinitiatoren (Typ 1 und Typ 2).

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Analyse zum Nachweis von Glyphosat in Lebensmitteln, Wasser und sonstigen Pflanzenmaterialien

 
Glyphosat ist aus Sicht des Agro-Industriellen ein wunderbarer Unkrautvernichter. Er wirkt gegen alles und wird als Totalherbizid und auch als Erntehilfsmittel eingesetzt. Momentan ist dieses Pestizid für die konventionelle Landwirtschaft unverzichtbar, da es kaum ebenso wirksame Alternativen gibt. Seine starke Verbreitung verdankt es der Anwendung auf gentechnisch veränderten Pflanzen (Soja), die tolerant gegenüber Glyphosat (Handelsname RoundupTM) sind; d.h. nach der Anwendung von Glyphosat sterben die Unkräuter und die genetisch modifizierte Kulturpflanze überlebt.

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Untersuchung von Wasser auf Schwermetalle, Bakterien und weitere Parameter

Das Leitungswasser ist ein Spitzenprodukt und von ausgezeichneter Qualiltät. Man kann es direkt vom Hahn trinken. Die Kriterien der Trinkwasserverordnung garantieren einen hohen Reinheitsgrad. Nur in Ausnahmefällen können Verunreinigungen ins Leitungswasser eingetragen werden. Dies erfolgt hauptsächlich auf dem Weg von der Trinkwasseraufbereitungsanlage zum Wasserhahn in der Wohnung.Beispiele sind:Schäden im RohrsystemHygienemängel an der Entnahmestellealte Rohleitungen mit BleiverlötungenVerkeimte WasserfilterVerkeimte Warmwassereinrichtungu.a.Die häufigsten Verunreinigungen sind Keime und Schwermetalle. Von den Keimen kann eine direkte gesundheitliche Gefährdung ausgehen.

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Pestizide in Lebensmitteln und Wasser

Per Definition handelt es sich bei Pestiziden um chemische Substanzen, die eine Pflanze vor Schäden bewahren sollen; ein Pflanzenschutzmittel. Unterteilen kann man diese Gruppe chemischer Verbindungen in:

Herbizide gegen Unkräuter (oder politisch korrekt „Beikrautregulierung“),
Insektizide gegen Insekten,
Fungizide gegen Schimmelpilze,
Rodentizide gegen Nager,
Molluskizide gegen Schnecken, usw.

Die möglichen Verwendungszwecke sind groß, und aus Verbrauchersicht stellt sich häufig die Frage, wo man mit den verschiedenen Pestiziden in Berührung kommt. Hierzulande werden Pestizide sehr gezielt eingesetzt, und es werden auch nur die Mengen verwendet, die wirklich benötigt werden.

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Pestizidanalytik von my-lab International

Im Vergleich zur generellen Lebensmittelanalytik wie der Bestimmung von Fett, Eiweiß und Kohlenhydraten ist die Pestizidanalytik eine eigenständige Disziplin.
Die besonderen Herausforderungen sind:

die Vielzahl der nachzuweisenden Stoffe mit deren chemischen und physikalischen Unterschieden
die geringen Konzentrationen, in denen die Rückstände quantifiziert werden müssen
die Vielzahl der Materialien und Produkte angefangen vom Wasser, Boden über Obst, Gemüse, Kräuter, Tee, verarbeitete Lebensmittel bis hin zu  Textilien aus Baumwolle oder anderen Naturfasern.

Heute können mittels der sogenannten Screening-Methoden ca. 700 verschiedene Pestizide in nur zwei Messungen detektiert und quantitativ bestimmt werden.

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Schwermetalle – Vorkommen, Informationen und Analytik

Eine offizielle Definition, ab wann ein Metall als Schwermetall gilt, gibt es nicht. Eine der gängigen Definitionen besagt: „Als Schwermetalle werden die Metalle definiert, die eine Dichte von mehr als 5 g/cm3 aufweisen.“ Sie kommen in der Natur überall vor. Manche dieser Schwermetalle sind in geringen Mengen giftig. Blei, Cadmium, Quecksilber und Arsen sind aus toxikologischer Sicht die kritischsten Elemente, aber auch Kupfer, Eisen, Nickel, Zink, Chrom und Zinn werden häufig zusammen mit den toxischen Schwermetallen genannt.Probleme können immer dann entstehen, wenn die Konzentrationen in den uns umgebenden Medien wie Wasser, Staub, Luft, Lebensmittel, Textilien, Baumaterialien, Farben und Lacke zu hoch werden.

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Pyrrolizidinalkaloide – Vorkommen, Analytik, Hintergründe

Hinter dem Begriff Pyrrolizidinalkaloide verbirgt sich eine Gruppe von chemisch eng verwandten Verbindungen. Die chemische Grundstruktur enthält immer ein Pyrrolizidin mit unterschiedlichen Resten. Sie sind sekundäre Pflanzenstoffe und werden von über 6000 verschiedenen Pflanzen als chemische Abwehr synthetisiert und zum Schutz vor Fraßfeinden eingesetzt. Das sind 3% aller Blühpflanzen weltweit. Sekundäre Pflanzenstoffe, die der Pflanze als Schutz dienen, haben immer auch eine gesundheitsschädliche Wirkung auf andere Organismen. Die PAs können chronische Leberschäden hervorrufen. Eine Untergruppe der PAs, die ungesättigten Verbindungen, stehen zudem im Verdacht, das Erbgut zu schädigen, und haben im Tierversuch eine krebserregende Wirkung gezeigt.

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